Aktuelle Rechtsfragen der Palliativversorgung by Albrecht Wienke, Kathrin Janke, Thomas Sitte, Toni

By Albrecht Wienke, Kathrin Janke, Thomas Sitte, Toni Graf-Baumann

Das Buch bietet eine aktuelle Darstellung der in der stationären und in der speziellen ambulanten palliativmedizinischen Versorgung (SAPV) der Bevölkerung in Deutschland bestehenden Rechtsfragen und deren Lösung. Das Werk bezieht Stellung zu den Bedingungen der medikamentösen Versorgung, zum Leistungsanspruch Privatversicherter, der noch nicht durchgängig besteht und auch zur Übertragung ärztlicher Tätigkeiten an Nichtärzte, die rechtlich in einer Grauzone stattfindet. Untersucht werden der Einsatz der Palliativversorgung als intermittierende Behandlung nicht nur am Lebensende, sondern frühzeitig und parallel zur kurativen Therapie und als sektorenübergreifende Versorgung für alle Versicherten. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Forderung, die Aufklärung und info über die Möglichkeiten hospiz-palliativer Versorgung bei gleichzeitigem Auf- und Ausbau der notwendigen Strukturen in den Vordergrund der derzeitigen Bemühungen zu stellen. Erst nach ausreichender Umsetzung dieser Voraussetzungen sollte eine Neuregelung zum Themenkreis ärztlich assistierter Suizid erfolgen. Die ausführlichen Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Medizinrecht (DGMR) e.V. zu aktuellen Rechtsfragen der Palliativversorgung sind im Wortlaut im Anhang abgedruckt.

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Besonders deutlich belegt ist dies im Problemfeld der Sterbebegleitung und Sterbehilfe; diese Fragen haben in zahlreichen Ländern dazu beigetragen, der Klinischen Ethik einen Weg zu bereiten. Die Klinische Ethik hat hier durch eine teilweise schon differenzierte Datenlage und einschlägige Literatur Orientierung gewonnen, die in der Aus- und Fortbildung weitergegeben werden kann; gleichwohl bleiben die ethischen und praktischen Herausforderungen der Betreuung am Lebensende weiter bestehen (DGMR 2001; SAMW 2013).

2014). Faktisch fühlen Ärzte und Ärztinnen sich durch diese Fragen in der Klinik auch in wohlhabenden Ländern wie Deutschland oder der Schweiz bedrängt und verunsichert, wie eine vergleichende Studie zeigt (Hurst et al.  B. die Krankenpflege, die ebenfalls mit limitierten Ressourcen umzugehen hat. Verunsicherung und Konflikte in der Klinik bezüglich der Frage, welche Entscheidungen ethisch am ehesten vertretbar seien, lassen auch hier den Wunsch nach einer Hilfestellung und allgemeinen Orientierung aufkommen.

2014).  a. um Patienten mit dementiellen Veränderungen, die bei kritischen Ereignissen kaum in (palliativ) medizinische Entscheidungen einbezogen werden können wie unsere 2. Patientin. ) oder ein „Sterben in Würde“ der bessere Weg wäre. Der Hausarzt muss entscheiden, ob die Patientin kurzfristig mit einer Infusion rehydriert, mit einer PEG-Sonde künstlich ernährt und am Leben erhalten werden soll, oder ob sie rein palliativ im Sinne einer Sterbebegleitung zu betreuen wäre. Beim Pflegepersonal herrscht die Meinung vor, die Patientin habe keine Lebensqualität mehr; sie plädieren daher dafür, die Patientin nun sterben zu lassen.

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